VR Brillen kaufen – das sollten Sie wissen

Fundierte Informationen rund um die Themen „Virtuelle Realität“ und „Virtual Reality Brille“ zu finden, ist nicht einfach. Auch wer VR Brillen kaufen will, wird schnell feststellen, dass Empfehlungen zwar gerne gegeben werden, allerdings nicht immer mit überzeugenden Begründungen. Wir wollen das ändern. Deshalb beantworten wir nicht nur alle wichtigen Fragen zum Thema, sondern führen auch für die verschiedenen Systeme jeweils einen VR Brillen Test durch. So erhalten Sie gut recherchierte Informationen und Kaufempfehlungen aus einer Hand. Detaillierte Informationen finden Sie auch bei unserer Partnerseite für Virtual Reality Brillen vrbrillen-test.com

Was ist eigentlich virtuelle Realität?

VR Brillen kaufenAls Virtual Reality wird eine Welt bezeichnet, die im Computer entsteht und in die der Mensch eintauchen kann. Dazu werden vorwiegend die Sinne Sehen und Hören angesprochen. Aber auch die Interaktion ist extrem wichtig. Sie können die virtuelle Welt also nicht nur wie einen Film konsumieren, sondern auch mit ihr interagieren. Beispielsweise lässt sich in ihr ein Ball werfen oder ein Baum fällen. In besonderen Fällen, wie etwa bei „The Void“ – einer VR-Spielhalle, kommen zu den genannten Sinnen noch Haptik sowie Kälte, Nässe usw. Regnet es etwa in der virtuellen Welt, so wird der Spieler auch nass, dank der Regendüsen in der Spielhallendecke.

Wo kommt der Begriff Virtual Reality her?

Der Begriff der Virtual Reality etablierte sich in den 1980er Jahren, ausgehend von dem Roman „The Judas Mandala“ des australischen Autoren Damien Broderick. Besonders durch Filme wie  „Der Rasenmähermann“ oder „Tron“ wurde er dann einer größeren Gemeinschaft bekannt. In den 1990er Jahren erlebte VR deshalb schon den ersten Hype und bereits damals konnte man VR Brillen kaufen. Doch die Computer der Zeit waren zu langsam, die Displays zu schlecht und die Sensoren der VR-Systeme zu ungenau. Virtual Reality machte keinen Spaß und wurde fast vergessen.

Der Trailer von der „Rasenmähermann“ gibt einen kleinen Einblick darin, wie man sich in den 1990er Jahren virtuelle Realitäten vorstellte.

Glücklicherweise schritt die Technologie voran. Heute stehen wir an der Schwelle zu einem Zeitalter, indem wir sehr gute VR Brillen kaufen können und die Systeme mit hoher Wahrscheinlichkeit in viele Bereiche unseres Lebens Einzug halten werden.

Was ist Immersion?

Wer VR Brillen kaufen will, der stößt dabei sicher auf das Wort Immersion. Darunter wird der Grad verstanden, wie sehr sich der VR-Nutzer in die computergenerierte Welt hineinversetzt fühlt. Verschieden Faktoren bestimmen den Grad der Immersion, also wie sehr wir die virtuelle Realität als echt empfinden.Virtual Reality Immersion

  1. Abschirmung von der realen Welt
  2. Qualität der computergenerierten Welt in Bild und Ton
  3. Plausibilität der VR
  4. Interaktion mit der VR

1. Abschirmung von der realen Welt

Wenn wir die virtuelle Welt betreten, sollten wir weder Bilder noch Geräusche aus der realen Welt mitbekommen. Auch Gerüche oder Hindernisse in der realen Welt, die in der VR aber nicht vorkommen, sollten möglichst nicht auftauchen. Bei einem VR Brillen Test achten wir deshalb immer sehr darauf, dass die Brille diese Störfaktoren bestmöglich ausschließt.

2. Qualität der computergenerierten Welt (Bild & Ton)

Je schlechter das Bild ist, desto weniger glauben wir, in der virtuellen Welt zu sein. Allerdings ist damit nicht die Grafikqualität gemeint. Die darf auch rudimentär sein. Es gibt virtuelle Welten, die nur aus Klötzen bestehen, aber trotzdem sehr immersiv sind. Allerdings sollten wir in der virtuellen Welt nicht die Pixel des Displays sehen, denn das zerstört die Illusion. Ein Punkt, den Sie beim VR Brillen kaufen unbedingt beachten sollten. Auch muss das Bild immer zu unserer Blickrichtung passen. Drehen wir den Kopf nach links, aber unsere Kopfbewegung wird verzögert in die virtuelle Welt übertragen, geht die Immersion den Bach runter, außerdem führt das zu Übelkeit. Auch wenn der Ton nicht zum Bild passt bzw. nicht aus der richtigen Richtung kommt, ist die Immersion in Gefahr.

3. Plausibilität der VR

Sehr wichtig ist, dass die virtuelle Welt nachvollziehbar ist. Gibt es in der virtuellen Welt beispielsweise keine Schwerkraft und wir stoßen einen Körper an, dann sollte der wenigstens in Stoßrichtung wegschweben und nicht einfach stehen bleiben. Schöpfer virtueller Welt müssen also ihre neuen Ideen mit bekannten Dingen bzw. Möglichkeiten in Einklang bringen. Die Immersion hängt demnach nicht nur von der Qualität der Virtual Reality Brille ab.

4. Interaktion mit VR

Je mehr Interaktion mit der computergenerierten Welt möglich ist, desto echter erleben wir sie. Können wir uns in einer Glasscheibe nicht nur spiegeln, sondern sie auch einwerfen, dann nimmt die Immersion zu. Auch unsere Körperbewegung sollte idealer Weise in die virtuelle Welt übertragen werden. Springen wir real, sollten wir auch virtuell springen. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn wir mit der virtuellen Realität genauso interagieren können, wie mit der realen Welt. Ein Controller wie für die XBox ist nicht sehr immersiv, besser wird es, wenn wir unsere Hände nutzen können.

Die Hände als Controller realisiert beispielsweise „Leap Motion“.

Was ist eine Virtual Reality Brille?

Um zu verstehen, was eine Virtual Reality Brille ist, müssen wir zunächst einen wichtigen Unterschied klarmachen. Es gibt nämlich VR-Smartphone-Brillen und VR-Brillen (auch Head-Mounted Display genannt).

Virtual Reality Brille (VR Brille)

Wer VR Brillen kaufen will, weiß, dass bei diesen einer der wichtigsten Bestandteile das Display ist. Auf ihm wird die virtuelle Realität dargestellt. In der Regel betrachtet es der Nutzer durch eine Linsenoptik. Was dazu führt, dass wir das Bild als größer und weiter wahrnehmen, als es das Display in Wahrheit zeigt. Die Immersion wird also erhöht. Des Weiteren sind in einer Videobrille für VR, manchmal auch Virtuelle Brille genannt, diverse Sensoren zu finden. Sie ermitteln in Millisekunden die Kopfhaltung, damit das Bild in der virtuellen Welt entsprechend angepasst werden kann. Die Verzögerungszeit zwischen Kopfbewegung und der Anpassung des VR-Bildes nennt sich Trackingzeit. VR BrilleSie sollte unter 20 Millisekunden liegen, damit wir die Verzögerung nicht mitbekommen. Außerdem hat die VR-Brille ein Haltesystem, um sie auf dem Kopf zu tragen. Und sie schirmt das Umgebungslicht ab, damit wir wirklich nur das Displaybild sehen. Kopfhörer gehören nicht unbedingt zu einer Virtual Reality Brille, wenn auch die Akustik sehr wichtig für die Immersion ist.
Zum Betrieb muss die Virtuelle Brille an einen PC angeschlossen werden. Zu einer guten VR-Brille gehören externe Sensoren (Infrarotkameras oder Laser). Sie erfassen die Bewegung und Körperhaltung des Nutzers. Mit diesen Informationen wird die computergenerierte Welt angepasst. Das erhöht extrem die Immersion, denn gehen wir in der Realität in die Hocke, tun wir das auch in Virtual Reality.

Die bekannteste Videobrille für VR ist sicherlich die Oculus Rift. Eine andere, inzwischen sehr beliebte Virtuelle Brille, ist die HTC Vive. Außerdem kommt im Herbst 2016 die Playstation VR auf den Markt.

Die Oculus Rift ist der Pionier unter den VR-Brillen

VR-Smartphone-Brille

In einer VR-Smartphone-Brille finden wir kein Display und in der Regel auch keine Sensoren (eine Ausnahme davon ist die Gear VR). In einer solchen Videobrille muss immer ein passendes Smartphone eingeschoben werden. Dessen Display und Sensoren werden dann genutzt, um VR darzustellen. Die Virtuelle Brille für Smartphones enthält meist nur die Linsenoptik sowie eine Haltevorrichtung für das Handy sowie Gurte für den Kopf und eine Abschirmung gegen das Umgebungslicht. In einigen Fällen sind auch Steuerknöpfe an der Brille. Im Gegensatz zur VR-Brille funktioniert sie völlig autonom, da sie ja das Smartphone verwendet. Die bekanntesten Smartphone-VR-Brillen sind die Gear VR, die Zeiss VR One und Google Card Board.

Gear VR ist nach unserem ausgiebigen VR Brillen Test eine der besten VR-Smartphone-Brillen. Sie besitzt eigene Sensoren, welche die Trackingzeit extrem verkürzen. Allerdings ist sie nur mit Samsung Smartphones der Galaxy-Reihe kompatibel.

Ausnahme:

Die LG 360 VR ist eine Smartphone-Brille von LG, die ein internes Display sowie Sensoren besitzt und bei der das Smartphone nur als externe Rechen- und Steuereinheit genutzt wird. Allerdings konnte sie beim VR Brillen Test in keiner Hinsicht überzeugen.

Was benötigt man, um eine VR-Brille nutzen zu können?

Um eine VR-Brille nutzen zu können, brauchen wir einen gut ausgerüsteten PC. Immerhin müssen nicht nur Grafik sowie die Töne berechnet werden, sondern auch sämtliche Bewegungsinformationen erfasst und in die VR übertragen. Spezielle VR-PCs gibt es inzwischen von allen bekannten Herstellern. Wer VR Brillen kaufen will, muss aber nicht zwangsläufig einen neuen PC erwerben. In der Regel genügt ein guter Gaming-PC, um in die fremden Welten eintauchen zu können. Weiterhin wird eine Steuereinheit benötigt, um mit der VR interagieren zu können. Die sind in der Regel im Lieferumfang der Virtual Reality Brille enthalten.

VR BrillePC-Hardwareanforderungen der Virtual Reality Brille „Oculus Rift“:

  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 970 / AMD R9 290 oder besser
  • Prozessor: Intel i5-4590 oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Videoausgang: HDMI 1.3
  • Anschlüsse: 3 × USB 3.0, 1 × USB 2.0
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64 Bit oder besser

PC-Hardwareanforderungen der Virtual Reality Brille „HTC Vive“:

  • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 970 / AMD Radeon R9 290, gleichwertig oder besser
  • Prozessor: Intel i5-4590 / AMD FX 8350, gleichwertig oder besser
  • Arbeitsspeicher: 4 GB oder mehr
  • Video-Ausgang: HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 oder besser
  • USB-Anschluss: 1x USB 2.0 oder besserer Anschluss
  • Betriebssystem: Windows 7 oder besser

Die Playstation VR muss natürlich nicht an einen PC angeschlossen werden. Sie wird an der Playstation 4 bzw. deren Nachfolger betrieben.

Sollte man sich jetzt schon VR Brillen kaufen oder abwarten?

Beim VR Brillen Test untersuchen wir regelmäßig verschiedene Smartphone-und VR-Brillen. Und natürlich sind wir begeistert von der Technologie. Sie erlaubt uns das erste Mal, wirklich in neue Welten vorzustoßen. Beispielsweise können wir mit Vr Brilleneiner modifizierten Version von „Minecraft“ und der HTC Vive in die Klötzchenwelt eintauchen. Wir teleportieren uns auf einen Berg und blicken in eine wahrhaft schwindelerregende Tiefe. Solch ein Erlebnis am Monitor zu haben, ist praktisch unmöglich. Außerdem ist das Spielen in VR nicht nur überwältigend, auch das Ansehen von 360-Grad-Filmen und VR-Filmen macht enorm Spaß. Darüber hinaus gibt es interessante Anwendungen wie etwa virtuelle Kinosäle, Chaträume oder das Malprogramm „Tilt Brush“.

Doch wir wollen an dieser Stelle nicht verschweigen, dass zurzeit eine Videobrille für VR auch Probleme bereiten kann.

Aktuelle Herausforderungen für VR-Brillen:

1. Motion Sickness

Diese Spiel- oder besser Bewegungsübelkeit kann bei einigen VR Brillen auftreten. Aber wir haben beim VR Brillen Test festgestellt, dass jene, die mit dem PC verbunden werden, weniger Übelkeit auslösen als VR-Smartphone-Brillen. Was sicherlich an der besseren Trackingzeit und der höheren Bildqualität liegt.

2. Störende Kabel

Bei VR-Brillen stören in einigen Fällen die Kabel an der Brille, gerade bei Spielen, die viele und schnelle Bewegungen erfordern. Hier können in Zukunft kabellose Brillen Abhilfe schaffen oder Rucksack-PCs.

3. Keine Blockbusterspiele

Aktuell halten sich die bekannten Spielehersteller mit großen Blockbustertiteln für Virtual Reality noch zurück. Doch im Herbst bzw. Winter 2016 ändert sich das. Außerdem gibt es bereits jede Menge klasse VR-Spiele von unabhängigen Entwicklern.

Unsere Meinung

Wer Spiele liebt, neue Filmformate erleben will und spektakuläre Anwendungen ausprobieren möchte, muss eine VR Brille kaufen. Nur mit ihr lassen sich die neuen Welten entdecken. Dabei beschränkten sich die Anwendungen nicht nur auf Spiele. Gerade im Film- und Fernsehbereich kommt es zu interessanten VR-Projekten, welche weit über 3-D-Filme hinausgehen. Mit Virtual Reality ist es etwa möglich, bei einem Fußballspiel wirklich dabei zu sein, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Ohne Zweifel müssen sich die Hersteller von VR Brillen sowie die Produzenten von VR-Inhalten noch kleineren Herausforderungen stellen. Doch schon jetzt ist die Technik derart ausgereift, dass eine Reise in virtuelle Welten problemlos möglich ist und Sie die reale Welt hinter sich lassen können.